Menu

Brust­vergrösserung mit Eigenfett


Es gibt viele Gründe, warum sich Frauen für eine Brustvergrösserung (Mammaaugmentation) entscheiden. Unterschiedlich sind auch die Methoden, mit denen sich eine Vergrösserung durchführen lässt. Eine Alternative zu dem verbreiteten Einsatz von Silikon-Implantaten ist die Brustvergrösserung mit Eigenfett (Lipofilling). Bei dieser noch neuen Methode saugt der Arzt zunächst körpereigenes Fett der Kundin ab und setzt dieses, nach einer speziellen Aufbereitung des Gewebes, in die Brust ein.

Fakten zur Brustvergrösserung mit Eigenfett

Klinikaufenthalt:ambulant
Behandlung & Betäubung:lokale Betäubung oder Vollnarkose
OP-Dauer:ca. 1,5 bis 3 Stunden
 Nachsorge:ca. 4 bis 6 Wochen lang Sport-BH tragen, Mieder
Fäden ziehen:nicht notwendig
Sport:nach etwa 6 Wochen
 Kosten:unter anderem abhängig von gewünschter Brustgrösse, Menge benötigten Eigenfetts, Länge der Narkose, Notwendigkeit einer vorausgehenden Operation, einer zusätzlichen Bestrahlung und dem Umfang der nötigen Nachbehandlungen

Was kostet eine Brustvergrösserung mit Eigenfett?


Wie hoch die Kosten für eine Brustvergrösserung mit Eigenfett sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich lässt sich mit dieser Methode eine Volumenzunahme um maximal eine Körbchengrösse erzielen. Wünschen Sie sich als Kundin darüber hinaus eine Vergrösserung, sind weitere Eingriffe nötig, die weitere Kosten verursachen. Auch die Art und Länge der Narkose, eventuell nötige Operationen vorab, zusätzliche Behandlungen und der Umfang der Nachbehandlungen haben Einfluss auf die Kosten des Eingriffs. Im Vergleich zur Brustvergrösserung mit Implantaten ist der Einsatz von Eigenfett zur Vergrösserung der Brust jedoch eher teurer.

Welche Methoden kommen bei einer Brustvergrösserung mit Eigenfett zum Einsatz?


Bei einer Brustvergrösserung mit Eigenfett sind zwei Behandlungsschritte erforderlich:

  1. Fettabsaugung
  2. Unterspritzung in die Brust

In einem ersten Schritt saugt der Chirurg die benötigte Menge Fett in den zuvor gekennzeichneten Körperzonen ab. Diese wird im Anschluss aufbereitet und in Form kleinster Partikel für die Unterspritzung des Brustgewebes vorbereitet. Im zweiten Schritt spritzt der Arzt die Fettzellen an den vorab festgelegten Punkten in die Brust ein. Dies kann entweder durch die Unterbrustfalte oder den Brustwarzenrand geschehen. Beide Varianten haben Vorteile: Ein Schnitt an der Unterbrustfalte geht mit einem geringeren Infektionsrisiko einher. Bei einem Schnitt in die Brustwarze ist dagegen die Narbe später weniger auffällig.

Grössere Brust ohne Implantat durch ein Lipofilling


Wenn Sie sich eine Brustvergrösserung wünschen, aber Silikonimplantate aufgrund ihrer Form oder Risiken ablehnen, kann Lipofilling eine interessante Alternative für Sie sein. Die Unterspritzung mit Eigenfett kann die Brust bis zu einer Körbchengrösse vergrössern. Eine umfangreiche Vergrösserung ist mit dieser Methode allerdings nicht möglich. Das liegt daran, dass die Fettzellen zum Überleben eine gut durchblutete Gewebeumgebung benötigen. Deshalb kann nur eine begrenzte Menge Fettgewebe eingesetzt werden. Der Chirurg setzt jedoch zunächst mehr Fettgewebe ein, als für das gewünschte Volumen nötig ist. Grund: Etwa 1/3 der eingesetzten Fettzellen findet in den ersten 2 bis 3 Monaten in der neuen Umgebung keinen Gefässanschluss und werden deshalb nicht mit Nährstoffen versorgt. Diese Zellen baut der Körper automatisch wieder ab. Indem der Chirurg von vorneherein eine grössere Menge Fettgewebe einsetzt, berücksichtigt er dies, sodass am Ende genau das gewünschte Volumen erzielt wird.

Brustvergrösserung mit Eigenfett

Wenn Sie eine Vergrösserung um mehr als eine Körbchengrösse wünschen, ist es möglich, in einer späteren Operation, die Brust erneut mit Eigenfett zu vergrössern (wieder um höchstens bis zu einer Körbchengrösse). Üblicherweise erfolgt der zweite Eingriff ungefähr drei Monate nach der ersten Vergrösserung.

Was Sie zum Thema der Brustvergrösserung mit Eigenfett (Lipofilling) wissen sollten


Vor jeder Brustvergrösserung muss eine ausführliche persönliche Beratung erfolgen. Dabei klärt der behandelnde Arzt über die Möglichkeiten der Methode auf, nennt mögliche Risiken und beschreibt den Ablauf des Eingriffs. Danach erfolgt eine umfassende Voruntersuchung (einschliesslich Ultraschalluntersuchung und Mammographie der Brust) der Kundin, die auch mögliche Vorerkrankungen einschliesst.

Anders als bei dem Einsatz von Implantaten muss eine Brustvergrösserung mit Eigenfett nicht zwingend stationär erfolgen. Ein Aufenthalt ist möglich, aber üblicherweise wird der Eingriff ambulant durchgeführt. Auch eine Vollnarkose ist auf Wunsch möglich, nicht aber erforderlich. Bei dem Eingriff selbst erfolgt in einem ersten Schritt die Fettabsaugung, dann die Aufbereitung der Fettzellen. Zuletzt werden die hochwertigen Zellen in die Brust gespritzt.

Die Brustvergrösserung mit Eigenfett bietet einige Vorteile gegenüber der Vergrösserung mit Implantaten:

  • Die Risiken des Eingriffs sind kleiner, denn es gibt keine Implantate, die Abstossungs- oder allergische Reaktionen verursachen oder verrutschen können.
  • Die erforderlichen Schnitte sind sehr klein (3 bis 4 Millimeter) und hinterlassen kaum Narben.
  • Die Region, aus der das Eigenfett stammt (üblicherweise Bauch, Oberschenkel oder Po), lässt sich bei dieser Gelegenheit in eine schlankere Form bringen.

Wann eignet sich eine Brustvergrösserung mit Eigenfett?


Grundsätzlich eignet sich eine Brustvergrösserung für alle Frauen, die wegen einer zu kleinen Brust einen erheblichen Leidensdruck verspüren. Die Methode der Brustvergrösserung mit Eigenfett ist vor allem für die Kundinnen ideal, die in der Vergangenheit Probleme mit Implantaten hatten oder diese aus anderen Gründen ablehnen. Geeignet ist die Methode, um das Brustvolumen moderat zu erhöhen oder die Brustform zu verändern, zum Beispiel nach einer Schwangerschaft und Stillphase oder auch, um ungleichmässige Formen der linken und rechten Brust (Asymmetrie) auszugleichen.

Generell nicht geeignet für eine Brustvergrösserung, und damit auch nicht für eine Brustvergrösserung mit Eigenfett zugelassen, sind Frauen

  • unter 18 Jahren
  • während der Schwangerschaft
  • mit schweren Erkrankungen (z. B. Autoimmunerkrankungen)
  • mit akuten Infektionen
  • sowie mit unklaren Befunden im Brustbereich.

Darüber hinaus ist eine Vergrösserung mit Eigenfett nicht sinnvoll, wenn die Brüste um mehrere Körbchengrössen vergrössert werden sollen. In diesem Fall wären mehrere Eingriffe notwendig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Hier wäre eine Vergrösserung mit Implantaten möglicherweise die bessere Alternative.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Brustvergrösserung mit Eigenfett ist, dass die Kundin ausreichend Fettdepots hat, um daraus Fettgewebe zu entnehmen. Aufgrund der weiblichen Anatomie ist das aber in der Regel auch bei schlanken Kundinnen der Fall.

Die wichtigsten Fragen zur Brustvergrösserung mit Eigenfett

Wie lange hält eine Brustvergrösserung mit Eigenfett?

Bis alles abgeheilt und das endgültige Ergebnis der Operation sichtbar ist, vergehen in der Regel zwei bis drei Monate. Da wegen des körpereigenen Abbaus der eingesetzten Fettzellen zunächst mehr Fettgewebe eingespritzt wird, kann die Brust zu Beginn etwas grösser aussehen als gewünscht. Im Laufe der ersten Wochen bis Monate korrigiert sich die Grösse jedoch auf die gewünschte Zielgrösse. Die erfolgreich angewachsenen Fettzellen halten ein Leben lang. Veränderungen, wie sie auch bei der natürlichen Brust auftreten (zum Beispiel durch Schwangerschaft oder Gewichtsschwankungen), sind jedoch auch hier zu erwarten.

Was gibt es vor und nach der Brustvergrösserung mit Eigenfett zu beachten?

Schildern Sie dem behandelnden Arzt in dem persönlichen Beratungsgespräch Ihre Vorstellungen und Wünsche sehr genau. Machen Sie wahrheitsgemässe Angaben zu Ihrer eigenen Krankengeschichte und der regelmässigen Einnahme von Medikamenten (vor allem Blutverdünnern). Beantworten Sie alle Fragen (auch zu Erkrankungen in Ihrem familiären Umfeld) ehrlich. Eine sorgfältige Anamnese und Voruntersuchung ist eine notwendige Voraussetzung für die Durchführung der Operation. Deshalb schliesst die Voruntersuchung unter anderem eine Mammographie der Brust, eine Untersuchung des Blutbildes und die Kontrolle des Blutdrucks ein.

Scheuen Sie sich auch nicht, alle Fragen zu stellen, die Sie selbst beschäftigen. Diese können den Eingriff selbst, mögliche Risiken, Komplikationen oder langfristige Folgen betreffen. Erst wenn Sie alle Informationen haben und all Ihre Fragen beantwortet sind, sollten Sie sich für oder gegen den Eingriff entscheiden.

In den ersten 24 Stunden nach der Operation sollten Sie nicht duschen, danach vorerst bitte ohne Seife waschen/duschen. Zur Unterstützung der Heilung sollten Sie 3 bis 6 Wochen lang einen speziellen Kompressions-BH tragen und auch die Stellen, an denen das Fettgewebe entnommen wurde, mit entsprechender Kompressionswäsche unterstützen. Schonen Sie sich in den ersten Wochen nach dem Eingriff und verzichten Sie etwa 6 Wochen lang auf Sport und zu enge Kleidungsstücke und/oder BHs.

Habe ich nach einer Brustvergrösserung mit Eigenfett Schmerzen?

Nach dem Eingriff können leichte Schmerzen auftreten, deren Intensität mit einem Muskelkater zu vergleichen ist. Diese verschwinden in der Regel innerhalb von einer Woche, können bis dahin aber auch medikamentös behandelt werden.

Rufen Sie uns an

Wir sind erreichbar unter:

+41442610061