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Brust­operationen


Die Brust gehört zu den wichtigsten Schönheitsmerkmalen einer Frau. Rund, voll, fest und symmetrisch soll sie sein, um das gängige Schönheitsideal zu erfüllen. Doch so einzigartig Frauen sind, so verschieden sind auch ihre Brüste. Frauen, die mit ihrem Busen unzufrieden sind, haben die Möglichkeit, das optische Erscheinungsbild ihres Busens mit einer Brust-OP zu verändern.

Was ist eine Brust-OP?


Eine Brust-Operation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Brustform oder -grösse verändert wird, um das optische Erscheinungsbild zu verbessern. Deshalb wird die Brust-OP in der ästhetischen Medizin auch als Brustkorrektur bezeichnet. Der Eingriff soll gesundheitliche Beschwerden lindern, das Körpergefühl der Kundinnen verbessern und dadurch ihr Selbstbewusstsein stärken.

Wie alle Operationen gibt es auch bei einer Brust-OP gewisse Risiken und Beschwerden, die durch den chirurgischen Eingriff entstehen. Typisch für eine Operation dieser Art sind postoperative Schwellungen und Blutergüsse. Theoretisch kann es in den Tagen und Wochen nach dem Eingriff zu Nachblutungen oder Infektionen kommen. Unmittelbar nach der Operation berichten viele Kunden über Gefühlsstörungen, die jedoch im Laufe der Wundheilung wieder von selbst verschwinden. Die am häufigsten durchgeführte Brust-OP ist die Brustvergrösserung. Daneben gibt es jedoch noch andere Arten der Brustkorrektur.

Welche Arten der Brustkorrektur gibt es?


Zu den verschiedenen Arten der Brustkorrektur gehören die

Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Eingriffen in Kürze zusammengefasst.

Brustvergrösserung (Mammaaugmentation)


Die Brustvergrösserung stellt die häufigste Brustoperation dar. Für eine Vergrösserung der Brust gibt es in der Regel keine medizinische Notwendigkeit. Aus diesem Grund übernehmen die Krankenkassen die Kosten für diesen Eingriff nicht. Es gibt jedoch verschiedene Gründe, warum sich Frauen für eine Brustvergrösserung entscheiden. Häufig sind die Kundinnen wegen - aus ihrer Sicht - zu kleinen Brüsten unzufrieden und sehnen sich nach einer weiblicheren Silhouette. Bei manchen Frauen besteht jedoch auch der Wunsch, eine angeborene Asymmetrie der Brüste oder den Volumenverlust nach einer starken Gewichtsabnahme oder Schwangerschaft auszugleichen.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten eine Brustvergrösserung durchzuführen: mit Implantaten oder mit Eigenfett.

Brustvergrösserung mit Implantaten

Bei den meisten Brustvergrösserungen kommen Implantate aus Silikon zum Einsatz. Diese werden in einer etwa 1,5-stündigen Operation über einen Schnitt in der Achselhöhle, an der Brustwarze oder in der Unterbrustfalte auf oder unter den Brustmuskel gesetzt. Durch die verschiedenen Formen (rund oder anatomisch) und Grössen der Implantate lässt sich das Ergebnis im Vorfeld gut planen und vorhersagen. Die Auswahl an hochwertigen Implantaten ist gross und die Methode seit vielen Jahren erprobt. Implantate sind grundsätzlich für alle, insbesondere jedoch für Frauen mit sehr kleinem natürlichen Busen und nach Gewichtsabnahme oder Schwangerschaft geeignet.

Brustvergrösserung mit Eigenfett

Statt einem Implantat aus Silikon kann auch körpereigenes Fett zur Vergrösserung der Brust eingesetzt werden. Dieses Fett wird in einem ersten Schritt abgesaugt und dann aufbereitet, bevor es in die Brust gespritzt wird. Der Eingriff dauert je nach gewünschter Vergrösserung etwa 1,5 bis 3 Stunden und geht mit einer sehr geringen Belastung für die Haut einher. Vorteil dieser Variante ist, dass nach dem Eingriff keine Narben im Brustbereich zurückbleiben. Die Eigenfett-Methode eignet sich vor allem für Kundinnen, die über genügend Körperfett zum Absaugen verfügen und aus unterschiedlichen Gründen keinen Fremdkörper (wie Silikon) in ihrem Körper möchten.

Brustverkleinerung (Mammareduktion)


Grosse, schwere Brüste können verschiedene körperliche Beschwerden hervorrufen. Betroffene Frauen leiden häufig unter typischen Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen. Auch wunde Stellen und Ekzeme im Bereich der Unterbrustfalte sind eine häufige Folge einer grossen und schweren Oberweite. Einschränkungen bei körperlichen Aktivitäten, Scham und das Gefühl, auf ihre Brüste reduziert zu werden, stellen eine psychische Belastung dar. Deshalb ist eine Brustverkleinerung nicht immer nur eine Frage der Ästhetik, sondern kann auch eine medizinische Notwendigkeit sein.

Ziel der Operation ist es, das Gewicht der Brüste zu verringern und sie bei Bedarf neu zu formen. Oftmals wird die Verkleinerung deshalb mit einer Bruststraffung kombiniert. Eine Brustverkleinerung hinterlässt immer sichtbare Narben, die sich jedoch mithilfe einer sorgfältigen Narbenpflege auf ein Minimum reduzieren lassen. Die Mammareduktion ist für Frauen geeignet, die (körperlich und/oder psychisch) unter ihren grossen Brüsten leiden und ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben.

Bruststraffung (Mastopexie)


Mit einer Bruststraffung lassen sich altersbedingt oder nach einer Schwangerschaft oder einem Gewichtsverlust erschlaffte Brüste wieder anheben und straffen. Auch Brustfehlbildungen (zum Beispiel eine tubuläre Brust) lassen sich mit dieser Operation korrigieren. Der Eingriff findet unter Vollnarkose statt. Für die Straffung der Brüste sind je nach Methode bis zu drei Schnitte nötig. Der Chirurg entnimmt überschüssiges Gewebe, formt das übrige Brustdrüsengewebe neu und strafft den Hautmantel. Auf Wunsch verkleinert er die Brustwarze und/oder positioniert sie neu. Ein Nachteil ist, dass sich das Ergebnis der Bruststraffung durch starke Gewichtsschwankungen verändert. Ausserdem kann die Operation die Stillfähigkeit beeinträchtigen. Deshalb ist die Bruststraffung vor allem für Frauen geeignet, die ihr Ideal- oder Wunschgewicht erreicht haben und keinen Kinderwunsch mehr hegen.

Brustrekonstruktion


Bei der Diagnose Brustkrebs kann die Amputation einer oder beider Brüste erforderlich sein. Manchmal wird die OP auch vorsorglich durchgeführt. Zum Beispiel dann, wenn eine genetische Vorbelastung besteht und das Risiko an Brustkrebs zu erkranken stark erhöht ist. Für viele betroffene Frauen geht ein solcher Eingriff mit einer massiven psychischen Belastung einher, die Depressionen und andere Störungen zur Folge haben kann. Häufig stellen BH-Einlagen keine zufriedenstellende Lösung dar, sodass nur eine dauerhafte Wiederherstellung der Brust einen Rückgewinn an Lebensqualität verspricht.

Ähnlich wie bei der Brustvergrösserung gibt es auch bei der Brustrekonstruktion die Möglichkeit, zwischen Silikonimplantaten und Eigenfett zu wählen. Als dritte Variante kommt eine Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe in Frage. Implantate haben den Vorteil, dass sie mit einem einfachen und kurzen Eingriff eingesetzt werden können. Sollte es zu Komplikationen kommen, kann alternativ Eigengewebe verwendet werden. Letzteres hat den Vorteil, dass kein Fremdkörper in die Brust gelangt, sodass auch keine Abstossungsreaktion des Körpers erfolgen kann. Eine Brustrekonstruktion mit Eigengewebe erzielt natürliche Ergebnisse, die sich - genau wie "normale" Brüste - alters- und gewichtsbedingt verändern.

Die Brustrekonstruktion ist für alle Frauen geeignet, denen aufgrund einer Krebserkrankung eine Brust abgenommen wurde und für die vorübergehende Massnahmen wie BH-Einlagen keine adäquate Alternative zur "echten Brust" darstellen. Auch für Frauen, die ein stark erhöhtes Brustkrebsrisiko haben, ist die Brustkrebsrekonstruktion ein wichtiges Thema. Denn sie kann in die Überlegungen und Entscheidung einfliessen, eine vorbeugende Amputation vornehmen zu lassen.

Brustwarzen­korrektur (Mamillenkorrektur)


Brustwarzen können das ästhetische Gesamtbild der weiblichen Brust stören. Vor allem, wenn es sich um sogenannte Schlupfwarzen handelt oder die Brustwarzenhöfe sehr gross sind, zeigen sich viele Frauen - meist aus ästhetischen Gründen - unzufrieden. In manchen Fällen ist durch die Form der Warzen die Stillfähigkeit beeinträchtigt. Bei einer Brustwarzenkorrektur nimmt der Operateur Anpassungen nach Ihren eigenen Vorstellungen vor. Dieser Eingriff dauert etwa eine halbe bis 1,5 Stunden. Er wird in der Regel ambulant und unter lokaler Betäubung durchgeführt, kann aber gegebenenfalls auch in Verbindung mit einem grösseren Eingriff wie einer Brustvergrösserung, -verkleinerung oder -straffung erfolgen.

Welche Vorteile hat eine Brust-Op?


Grösse und Form der Brust sind genetisch bedingt, es gibt also kaum eine Möglichkeit, diese ohne chirurgischen Eingriff zu verändern. Eine operative Brustkorrektur hat den Vorteil, dass die Brust ganz individuell an die jeweilige Anatomie der Kundin angepasst, vergrössert, verkleinert, gestrafft oder neu geformt werden kann. Dies kann - je nach Art des Eingriffs - zu einer Linderung körperlicher Beschwerden, einer Verringerung psychischer Belastung und einer Steigerung des Selbstbewusstseins führen und somit die Lebensqualität der Kundin erheblich verbessern.

Mit welchen Kosten muss ich bei einer Brust-OP rechnen?


Die Kosten für eine Brust-OP sind von der Art des Eingriffs, der Form der Narkose, der Dauer des stationären Aufenthalts, Vor- und Nachsorgeuntersuchungen und zahlreichen anderen Faktoren abhängig. Auch unterscheiden sich die Preise von Praxis zu Praxis und Klinik zu Klinik. Die folgenden Angaben zu Kosten sind deshalb lediglich als grobe Orientierung zu verstehen.

  • Brustvergrösserung: ca. CHF 5.000 - 11'000 CHF
  • Brustverkleinerung: ab ca. CHF 10'000
  • Bruststraffung: ab ca. CHF 8.000
  • Brustrekonstruktion: je nach Aufwand
  • Brustwarzenkorrektur: ca. CHF 1'000 - 3.000

Je nach individuellen Wünschen, Vorstellungen und anatomischen Gegebenheiten können die Kosten stark nach oben oder unten variieren. Fragen Sie in dem persönlichen Beratungsgespräch mit dem Chirurgen nach einem detaillierten Kostenvoranschlag. So vermeiden Sie eine teure Überraschung. Viele Ärzte und Kliniken bieten mittlerweile die Möglichkeit an, die OP zu finanzieren. Dabei zahlen Sie wie bei einem Kredit monatlich einen zuvor vereinbarten Betrag (Rate). Ein genauer Blick in die Bedingungen und auf den angebotenen Zinssatz ist bei Angeboten dieser Art dringend zu empfehlen.

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